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Ganz auf die liturgischen Texte des dritten Adventssonntags ausgerichtet war das festliche Konzert, das am 14. Dezember 2008 in der Pfarrkirche St. Josef in Bad Waldliesborn zu hören gewesen ist. "Freut Euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe.“  Dieser liturgische Eröffnungsvers zog sich wie ein roter Faden durch das vom Männergesangverein „Lyra“ Wadersloh, dem Bläserensemble „Brasso festivo“ und der Capella vocalis Lippstadt (vorn im Bild) gestaltete Programm. Die Leitung hatte Kantor Johannes Tusch, der auch die Orgeln spielte.
Nach der Bläserintrade über den Choral „Ave Maria klare“ von J. C. F. Fischer ließ die „Lyra“ eine fast 500 Jahre alte „Ave Maria“ Vertonung des Flamen Jacobus Arcadelt erklingen, der die Capella vocalis das orgelbegleitete „Alma redemptoris mater“ aus den marianischen Antiphonen von Josef Rheinberger folgen ließ. Den Hymnus „Ave maris stella“ von Caspar Ett trug der MGV „Lyra“ vor. Dechant Günter Hüls hatte jeweils eine Einführung und die Übersetzung der lateinischen Texte übernommen.  
Die Orgelfantasie „Macht hoch die Tür“ von Theofil Forchhammer leitete den zweiten Programmteil ein, in dem die geistlichen Konzerte aus der Barockzeit „Hosianna dem Sohne Davids“ sowie „Gelobet sei der da kommt“ zu hören waren. Instrumentaler Höhepunkt in diesem Programmteil war der „Feierliche Einzug“ für Bläser, Orgel und Pauken von Richard Strauss.
Barocke Klangpracht entfaltete sich dann im letzten Teil des Konzertes, den die Bläser mit einer Paraphrase über Händels „Tochter Zion, freue dich“ von Alexandre Guilmant einleiteten und dem folgerichtig der MGV „Lyra“ den weltbekannten Chorsatz aus Händels Judas Maccabäus folgen ließ. Die Capella vocalis leitete dann das Finale mit einer Motette von Christian Gregor „Machet die Tore weit“ ein. Mit der Vertonung des 24. Psalms „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt“ von Christoph W. v. Gluck setzten Chor und Bläser einen gewaltigen Schlussakkord.
Die Ausführenden entließen aus der vollbesetzten Kirche ein spürbar begeistertes, dankbares Publikum, das eine gute Stunde erlesener Kirchenmusik mit lang anhaltendem Beifall honorierte. Erst nach zwei Zugaben wurden die Akteure in die abendliche Stille des dritten Adventssonntages entlassen. 

 

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