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Feierliche Musik prägt Festakt am 25. April
Eine rot blühende Kastanie im Park an der Wilhelmstraße soll dauerhaft an das 125-jährige Bestehen des Männergesangvereins „Lyra“ erinnern. Beim Pflanzen des Jubiläumsbaumes packten mit an: (von links) Sänger Franz-Josef Rothfeld, Manfred Junkerjürgen vom Bauhof, Bürgermeister Christian Thegelkamp, „Lyra“-Vorsitzender Martin Neitemeier sowie Sänger und CDU-Ratsherr Ferdinand Fleiter.


Der Männergesangverein „Lyra“ hat der Gemeinde Wadersloh zu seinem 125-jährigen Bestehen eine rot blühende Kastanie gestiftet. Der Anfang April im Park an der Wilhelmstraße gepflanzte Baum soll dauer- und standhaft an das Jubiläum des Chores erinnern. Bürgermeister Christian Thegelkamp dankte im Namen der Bürger herzlich für die Spende.

Offiziell wird der nicht alltägliche „Lyra“-Geburtstag am Sonntag, 25. April, mit einem Festakt in der Realschule in Wadersloh gewürdigt. Dabei wird auch die Baumspende noch einmal in den Blickpunkt rücken. Alle Interessenten, insbesondere aber die fördernden Chormitglieder, sind zu der um 10.30 Uhr beginnenden Matinee willkommen. Kostenlose Eintrittskarten gibt es bei der Volksbank und bei der Sparkasse in Wadersloh.

Mit dem thematischen Auftakt der Mozart Kantate „Laut verkünde uns’re Freude, froher Instrumentenschall“ bewegt sich die Musik des Festakts abseits des gewohnten Repertoires.  Außer Orchesterwerken von Edvard Grieg (1843 – 1907), Johannes Brahms (1833 – 1897) und Giacchino Rossini (1792 - 1868) stehen Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791), dem Ideal des bürgerlichen Künstlertums, auf dem Programm. Seine Kantaten für Chor und Orchester aus der Freimaurermusik lassen den Männergesang in einem fast ungewohnt festlichen Licht erscheinen. Die Verbindung zur Freimaurerei brachte Mozarts beste Charakterzüge zum Vorschein und inspirierte einen Teil seiner bewegendsten Musik.  Musik, die hohen Zwecken und moralischer Bereicherung dient, und die nicht nur wegen ihrer Schönheit gefällt – wie alle Musik Mozarts –, sondern auch wegen ihrer edlen Werke.  

Die Sängerbewegung schöpfte einst aus dem Freimaurertum. Dort hatte man bereits im 18. Jahrhundert das Singen als Gemeinschaft stiftende Kraft und als Medium der sittlichen Veredelung entdeckt.  Seinen zeitlosen Ausdruck fand das Ideal des bürgerlichen Männerbunds im „Bundeslied“ von  Mozart (heute Österreichs Nationalhymne).  „Brüder, reicht die Hand zum Bunde, diese schöne Feierstunde“ erklingt denn auch gleich zum Auftakt des vor allem von Musik geprägten Festakts.  Am Ende heißt es schließlich: „Lasst uns unter frohem Singen vollen Dank dem Schöpfer bringen, dessen Allmacht uns erfreut“.
Den Festakt gestalten die „Lyra“, die Sopranistin Annette Pottgüter (Wadersloh) und das Kammerorchester Rüthen. Die Gesamtleitung hat Musikdirektor Johannes Tusch.

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