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brillejubel

Danke für 40 Jahre Gastfreundschaft im Vereinslokal:  „Lyra“-Vorsitzender Martin Neitemeier mit Alfons, Ingo und Erika Berlinghoff.

Wadersloh (mn). Mit einem von den Frauen gestalteten Überraschungsabend hat der Männergesangverein „Lyra“ Wadersloh am ersten Samstag im Dezember 2010 sein Jubiläumsjahr gemütlich ausklingen lassen.

Im Vereinslokal Berlinghoff, wo 338 Tage zuvor mit einer Silvesterparty die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen eingeläutet worden waren, blickte die Chorfamilie fröhlich und zufrieden auf sehr gelungene Jubiläumsveranstaltungen zurück.

Im Mittelpunkt des Abends stand zunächst eine Ehrung: Am 1. Dezember 1970 war die Gaststätte Tecklenborg am Freudenberg von der Familie Berlinghoff übernommen worden, die damit seit nunmehr 40 Jahren Vereinswirt der „Lyra“ Wadersloh ist. Vorsitzender Martin Neitemeier würdigte das unkomplizierte Miteinander sowie vor allem die Gastfreundschaft von Alfons, Erika und Ingo Berlinghoff. „Bei Euch fühlen wir uns rundum wohl“, dankte der „Lyra“-Sprecher für vier harmonische Jahrzehnte und überreichte unter anderem die zu einer Erinnerungstafel umgestaltete frühere Thekenplatte. Freudenberg 5 – das vom Chorverband Nordrhein-Westfalen vor zwei Jahren als „Gasthaus für Chöre“ ausgezeichnete Vereinslokal Berlinghoff ist im Übrigen seit 1945 die erste Adresse der „Lyra“. Gegründet wurde der Chor 1885 im heutigen Haus Karger.

nikolausDass nicht nur ihre Männer, sondern auch sie selbst ihre Stimme im Chor erheben können, bewiesen zum Auftakt des Abends die Sängerfrauen. Unter Leitung von Hildegard Voß machten sie ihren besseren Hälften musikalisch Konkurrenz. Zu einem Wettstreit nach Noten wurde der Abend jedoch nicht, obwohl sich auch die Männer unter Leitung von Johannes Tusch nicht lumpen und musikalisch deutlich werden ließen, warum ihnen ihre Frauen heilig sind.
Klar, dass zwei Tage vor dem 6. Dezember auch der Nikolaus bei der „Lyra“ Station machte. Was die Frauen dem Mann mit dem Rauschebart über ihre Partner ins goldene Buch geschrieben hatten, ließ die Stimmung überkochen. Angesichts manch sensationeller Enthüllungen blieb kein Auge trocken.

Dieser Überraschungsabend, da waren sich am Ende alle einig, war das I-Tüpfelchen auf ein zwar arbeitsreiches, aber attraktives Jubiläumsjahr. Öffentlich hat der Chor mit vier Auftritten Akzente gesetzt: vom mächtigen Festgottesdienst im Januar und dem nicht alltäglichen Festakt im April über das sonnenüberstrahlte offene Musizieren im Juni bis zum viel beachteten Festkonzert im November. Nicht zu vergessen der gelungene Kalender, die informative Plakatausstellung und die dauerhafte Kastanienbaum-Spende. Die Sänger und ihre Partnerinnen waren 2010 zwar vielfach gefordert, haben sich aber als große Gemeinschaft engagiert ins Zeug gelegt. Die Mühen haben sich gelohnt, blickt der Chor auch sehr zufrieden auf die Resonanz der Bürger bei seinen Veranstaltungen zurück. „Das hätte kaum besser laufen können“, so das Fazit des Vorsitzenden Martin Neitemeier.

Ausruhen und nach dem Jubiläum erst einmal die Hände in den Schoß legen, ist gleichwohl nicht angesagt. Die nächsten „Lyra“-Projekte sind in Vorbereitung. Beispielsweise will der Chor an einem Samstag im Februar in der Liesborner Pfarrkirche die zum 125-jährigen Bestehen einstudierte Messe breve Nr. 5 für Solostimmen, Männerchor und Orgel von Charles Gounod (1818 bis 1893) erklingen lassen.

Mitstreiter sind willkommen. Jeden Dienstag ist ab 20 Uhr Chorprobe bei Berlinghoff auf dem Freudenberg in Wadersloh.

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