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Die "Lyra" in der Pfarrkirche von Bad Waldliesborn
Am Vorabend des vierten Advent hat die "Lyra" Wadersloh nach den Worten des "Glocke"-Mitarbeiters Dr. Ulrich Gehre "die Zuhörer in der Pfarrkirche St. Josef in Bad Waldiesborn mit dem eindrucksvollen Beispiel erfolgreichen Laienmusizierens erfreut".

 

In dem Konzertbericht der Tageszeitung heißt es unter anderem: "Musikdirektor Johannes Tusch hatte ein adventliches Programm hörenswerter Raritäten zusammengestellt, wie man sie in diesen vorweihnachtlichen Wochen nicht in jedem Kaufhaus zu hören bekam. Dabei konnte sich der Experte vorrangig auf das neue „Paderborner Chorbuch“ stützen, das der „Lyra“-Dirigent soeben im Auftrag des Erzbistums Paderborn herausgegeben hat. Dem Ausnahmefall dieses Konzerts, das vom Barock bis zur Spätromantik zeitlich wie stilistisch einen weiten Bogen schlug, entsprach die Sorgfalt, mit der sich der Chor auf die Herausforderung vorbereitet hatte.
Die große Stunde der 30 sangesfrohen Männer schlug nach dem sanft einleitenden ,Maria durch den Dornwald ging', mit J. S. Bachs berühmtem Choral ,Wohl mir, dass sich Jesum habe' und dem selten gehörten Magnificat von Johann Baptist Sternkopf im romantischen Pathos von Carl Bernhard Jaspers Satz „Ach komm, Emauel“. Dabei erwiesen sich die kraftvoll grundierenden Bässe, über denen die sauber intonierenden Tenöre klangsicher figurierten, als solide Basis des gut geschulten Vokalensembls. Hier wie auch in Christoph Willibald Glucks Psalm 24, ,Hoch tut euch auf', beeindruckten die Sänger im Wechsel der Tempi und der dynamischen Abstufungen durch wohlklingende Hörbilder und präzise Wortverständlichkeit. Johannes Tusch hatte mit seiner exakten Zeichengebung den musikalische Apparat stets voll im Griff und verstand es, ihn im kraftvollen Forte zu gesanglichen Höchstleistungen zu inspirieren.
Diesen Qualitätsansprüchen vermochten die zwölf Streicher des Kammerorchesters der Volkshochschule Rüthen nur teilweise zu entsprechen, weil sich trotz sensiblem Bemühens der notwendige homogene Klang nicht recht einstellen wollte. Die orchestralen Defizite beeinflussten jedoch nicht den allgemein positiven Gesamteindruck, am dem auch die Vokalsolistinnen Isabell Markgraf-Seubert und Ingrid Jakobs im Solo oder wohlklingenden Duett gebührenden Anteil hatten. Der zurückhaltend betreute Orgelpart war bei Ulrike Haselhorst in kompetenten Händen.
Ohne Fehl und Tadel gelangen zwei Sätze aus Dietrich Buxtehudes vielfarbiger Komposition ,Wachet auf, ruft uns die Stimme', ehe Johannes Tusch die adventliche Stunde mit Friedrich Heinrich Himmels ,Heil’ge Nacht' behutsam ausklingen ließ."

 

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