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Mit dem orgelbegleiteten Choral „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ aus der Festcantate „Es werde Licht“  von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) hat der Männergesangverein (MGV) „Lyra“ Wadersloh am Samstag, 9. Februar, in der Pfarrkirche St. Margareta die Vorabendmesse am fünften Sonntag im Jahreskreis eröffnet.

Einer Tradition folgend, gedachten die aktiven Sänger in diesem Gottesdienst ihrer verstorbenen Mitglieder. Zum Evangelium erklang aus der von Johannes Tusch unlängst wiederentdeckten und jetzt im Druck neu herausgegebenen Deutschen Messe, Opus 128 von Johann Christian Heinrich Rinck (1770 – 1846)  das Stück „Auf festem Grunde steht das wahre Christentum.“ Der im gleichen Jahr wie Ludwig van Beethoven geborene Rinck war eine herausragende Persönlichkeit der Kirchenmusikgeschichte im 19. Jahrhundert.
Im weiteren Verlauf des Vorabendgottesdienstes erklang, ebenfalls von Johann Christian Heinrich Rinck, die Motette „Preis und Anbetung sei unserm Gott“. Die „Große Doxologie“ (Ehre sei Gott in der Höhe) ist klangprächtig vertont von Dmitrij Bortnianskij, 1751 in der Ukraine geboren und 1825 in St. Petersburg gestorben.  In seinen geistlichen Kompositionen verbinden sich Elemente traditioneller russischer Kirchenmusik mit dem „Palestrina Stil“ des 18. Jahrhunderts. Am Ende des Gottesdienstes brachte die „Lyra“ noch einen vierstimmigen Chorsatz auf die von Peter Strauch 1978 komponierte Melodie „Herr, wir bitten komm und segne uns“ zu Gehör. An der Orgel spielte Kantor Dominik König. Den Chor leitete Kantor Johannes Tusch.

 

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