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Abschied und Neubeginn                                                                           
Außergewöhnliches an einem nicht alltäglichen Ort: Damit hat die Volkshochschule (VHS) Beckum-Wadersloh in Kooperation mit dem Männergesangverein „Lyra“ Wadersloh am Sonntag, 24. November, aufgewartet.

 

Entsprechend dem VHS- Semestermotto „Abschied und Neubeginn“ wurde am Totensonntag der Spielfilm „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ gezeigt – und zwar in der Trauerhalle auf dem Friedhof in Wadersloh.
Aber nicht allein der Aufführungsort war etwas Besonderes, denn schließlich wurde der Filmnachmittag auch noch vom Männergesangverein „Lyra“ Wadersloh unter Leitung von Musikdirektor Johannes Tusch eingeleitet. Mit geistlichen Liedern des 19. Jahrhunderts zum Thema Leben, Tod und Hoffnung wurden die Besucher auf den Film eingestimmt.  

 

plakatAus der „Messe breve“ No 5, 1872 komponiert von Charles Gounod, erklang zunächst das „Kyrie eleison“. Das orgelbegleitete Stück überrascht durch harmonisch komplexe Abfolgen mit unerwarteten Wendungen und erzielt durch die Klangfülle von Männerstimmen einen unkomplizierten, feierlichen Wohlklang, der unmittelbar das Gefühl anspricht.   Eine interessante Besonderheit in den Chorbeiträgen der "Lyra" stellte das „Ave Maria“ von dem mehr als  Schriftsteller bekannten Karl May dar. Das dreistrophige Lied wird von den deutschen Siedlern für den sterbenden Winnetou gesungen. Von Bernhard  Klein (1793 – 1832) erklang eine Vertonung des 23. Psalms „Der Herr ist mein Hirte“. Klein, zunächst Musikdirektor am Kölner Dom und später an der Universität Berlin,  war ein geschätzter Komponist, dessen Motetten für Männerchor sich großer Beliebtheit erfreuten.   

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